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Liebe Mitglieder
Ich freue mich, Sie heute zu unserem Herbstanlass einladen zu dürfen. Besuchen Sie mit uns das Medienhaus Ringier und dort den topmodernen Newsroom der Blick-Gruppe sowie die Studios von Radio Energy. Bitte benutzen Sie für Ihre Anmeldung das entsprechende Formular [87 KB]
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Wie Sie wissen, haben wir uns im Herbst 2009 dafür eingesetzt, dass das erfolgreiche und in Zürich äusserst beliebte Radio Energy weitersenden konnte, obwohl ihm der Bundesrat die Konzession verweigern wollte. Schon deshalb freut es uns, Ihnen am 21. Oktober vertieften Einblick in diesen Betrieb verschaffen zu können.
Dies ist der zweite Mitgliederanlass der Aktion Medienfreiheit im Jahr 2010, nachdem Roger Köppel, Besitzer und Chefredaktor der „Weltwoche“ uns an der Mitgliederversammlung im Mai einen Einblick in die Arbeit eines Printmediums ausserhalb des verbreiteten Mainstream-Journalismus eröffnet hat.
Zurzeit kämpfen die Vorstandsmitglieder der Aktion Medienfreiheit und ihre Parlamentarier vor allem gegen höhere Radio- und TV-Gebühren sowie gegen den intransparenten Gebühreneinzug mit der Einzugsstelle Billag. Mit ihren Beiträgen zum politischen Meinungsbildungsprozess hat die Aktion Medienfreiheit sicher auch einen Beitrag dazu geleistet, dass der Bundesrat der von der SRG beantragten Gebührenerhöhung nicht stattgegeben hat. Zudem schlagen wir vor, dass die Gebührenhöhe zukünftig nicht mehr vom Bundesrat, sondern vom Parlament festgesetzt wird. Das schafft Transparenz und erschwert es, die Radio- und Fernsehgebühren wie bisher üblich kontinuierlich und unkontrolliert zu erhöhen.
Ganz aktuell wehren wir uns gegen die geplante generelle Radio- und TV-Steuer für alle Haushalte, welche die gerätebezogene Empfangsgebühr ersetzen soll. Damit würden sämtliche Haushalte zur Zahlung von Gebühren gezwungen, selbst wenn sie keinen Fernseher oder kein Radio besitzen. Das wäre, wie wenn jedermann eine Autobahnvignette kaufen müsste, selbst wenn er gar kein Auto besitzt.
Die erwähnten Pannen im Zusammenhang mit der Vergabe der Radio- und TV-Lizenzen, unser Einsatz gegen stetig ansteigende SRG-Gebührengelder sowie gegen den intransparenten Gebühreneinzug durch die Billag zeigen, wie dringend es die Stimme der Aktion Medienfreiheit braucht. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie uns in diesen Anstrengungen unterstützen, und ich freue mich darauf, Sie am 21. Oktober an unserem Herbstanlass begrüssen zu dürfen.
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Mit freundlichen Grüssen
AKTION MEDIENFREIHEIT
Filippo Leutenegger, Nationalrat
Präsident